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Über mich · Personal Operating System

Über 20 Jahre Technik, Beratung und Verantwortung.

Angefangen hat alles mit einem kaputten Windows-PC.

20+ Jahre Praxis6 Perspektiven1 Prinzip: Problem zuerst
Marco Kalsner
MENSCHTECHNIKVERANTWORTUNG
MARCO ≠ BRUNODie Trennung kommt weiter unten noch einmal ganz eindeutig.

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Diese Über-mich-Seite ist länger als üblich. Absichtlich.

Du musst nicht alles lesen. Das Chapter Dock oben bleibt bei dir. Spring dahin, was dich interessiert.

10Kapitel
6Perspektiven
∞Umwege

„Der Typ ist mir zu direkt."

Perfekt. Dann sparen wir uns beide einen schlechten Auftrag.

„Genau so jemanden brauche ich."

Dann bist du wahrscheinlich genau der richtige Kunde.

Wie es anfing

Angefangen hat alles mit einem kaputten Windows-PC.

Ich könnte hier jetzt schreiben, dass mich Technik „schon seit meiner Kindheit fasziniert".

Stimmt auch.

Klingt aber ungefähr so persönlich wie die Rückseite einer Cornflakes-Packung.

Die eigentliche Geschichte ist besser.

Mit ungefähr acht Jahren habe ich den Windows-PC meines Vaters softwareseitig so gründlich zerlegt, dass danach erst einmal nicht mehr viel funktionierte.

Mein Vater hatte eine ziemlich pragmatische Lösung:

„Du hast ihn kaputt gemacht. Dann guck jetzt auch, wie du ihn wieder zum Laufen bekommst."

Mein Onkel arbeitete damals bei IBM. Ganz ohne Menschen, die wussten, was sie taten, war ich also nicht unterwegs.

Aber der entscheidende Punkt war ein anderer:

Da stand ein Problem.

Und ich wollte wissen, warum es passiert war und wie man es wieder löst.

Rückblickend beschreibt das einen ziemlich großen Teil dessen, was ich heute noch mache.

Problem verstehen. Ursache finden. Lösung bauen.

Nur sind die Probleme inzwischen meistens etwas größer geworden.

boot_story.log

> START 1990-ish

! Windows-PC softwareseitig zerlegt

→ Ursache suchen

→ ausprobieren

→ wieder kaputt

→ verstehen

STATUS: Problem verstanden. Neugier nicht behoben.

C:\
Technik war bei uns nie nur der Computer

Mein Interesse endete auch damals schon nicht beim PC.

Mein Großvater war im Video-, Fernseh- und Audiobereich ziemlich gut ausgestattet. Fernseher, Musikanlagen, Videotechnik und sogar Videomischpulte waren für mich deshalb früh nichts vollkommen Fremdes.

Später kamen Mobiltelefone, Tablets, Heimnetzwerke und immer neue Mediengeräte dazu.

Ja, ich mochte sogar Blackberry.

Man kann also sagen, ich habe technische Entscheidungen getroffen, für die heute kein Mensch mehr Verantwortung übernehmen möchte.

Aber genau dieses Zusammenspiel aus Computer, Bild, Ton, Netzwerk, Software und Medien hat mich immer interessiert.

Und daran hat sich bis heute wenig geändert.

Technik. Musik. Veranstaltungen. Menschen.

Als Jugendlicher habe ich nicht ausschließlich vor Rechnern gesessen.

Ich habe Partys organisiert, als DJ aufgelegt und auch größere Veranstaltungsräume beziehungsweise Hallen angemietet und Veranstaltungen auf die Beine gestellt.

Da ging es plötzlich nicht mehr nur darum, dass irgendein Kabel funktioniert.

Da mussten Menschen kommen. Die Technik musste laufen. Musik musste funktionieren. Organisation musste funktionieren. Kosten mussten irgendwie zusammenpassen.

Und wenn etwas schiefging, musste trotzdem eine Lösung her.

Eigentlich war das schon ziemlich früh die Mischung, die sich später durch mein Berufsleben gezogen hat:

  • Technik verstehen.
  • Menschen verstehen.
  • Organisieren.
  • Verkaufen.
  • Verantwortung übernehmen.
  • Und am Ende dafür sorgen, dass der Laden läuft.

Der Weg

Mein Lebenslauf ist nicht gerade. Zum Glück.

Ich habe keinen Berufsweg, bei dem ich mit 18 entschieden habe: „In 25 Jahren werde ich IT-, Web- und Systemberater."

Mein beruflicher Weg führte durch unterschiedliche Bereiche. Systemgastronomie. Elektronikhandel. Computer und Software. Unterhaltungselektronik. Vertrieb. Führung. Marketing. Pädagogik. Selbstständigkeit.

Und heute IT, Netzwerke, Smart Home, Websites, E-Commerce, Automatisierung und KI.

Auf einem klassischen Lebenslauf sieht das ziemlich breit aus. In meiner heutigen Arbeit ist genau das meine Stärke.

Denn Unternehmen bestehen eben auch nicht nur aus Computern. Sie bestehen aus Menschen, Technik, Verkauf, Prozessen, Kommunikation und wirtschaftlichen Entscheidungen.

Und genau diese verschiedenen Perspektiven kenne ich.

Der Anfang

Systemgastronomie

Verantwortung hatte ich schon ziemlich früh

Bereits in der Systemgastronomie habe ich früh Verantwortung übernommen. Aus einer normalen Tätigkeit wurde Schichtverantwortung mit Kontrolle von Küche und Service, Kasseneinsatz und Warenorganisation.

Ausbildung

Saturn

Im Elektronikhandel habe ich meinen Beruf wirklich gelernt

Dort begann die professionelle Seite dessen, womit ich mich privat längst beschäftigt hatte. Computer. Software. Bürokommunikation. Neue Medien. Beratung. Verkauf. Warenwirtschaft. Service. Das war für mich nie nur: „Welcher Rechner hat den größeren Prozessor?" Ein großer Teil guter Technikberatung besteht nämlich darin, herauszufinden, was ein Kunde eigentlich wirklich benötigt. Das klingt simpel. Ist es erstaunlich oft nicht.

Viele Jahre

Expert

PC, Software und echte Kundenprobleme

Über Jahre im PC- und Softwarebereich. Beratung und Verkauf gehörten genauso dazu wie Warenbestellungen, Präsentation, Serviceleistungen, Finanzierungen und die Lösung technischer Fragestellungen. Gerade diese Jahre haben etwas geprägt, das bis heute ein Kern meiner Arbeit ist: Ich möchte nicht das teuerste Produkt verkaufen. Ich möchte das richtige verkaufen.

Führung

Euronics

Technik war längst nicht mehr die einzige Aufgabe

Teamleiter im PC-Bereich. Dort gehörten nicht mehr nur Produktwissen und Verkauf zu meiner Arbeit. Ich hatte Einkaufsverantwortung. Ich führte ein Verkaufsteam. Ich plante Personaleinsätze und Urlaub. Ich arbeitete mit dem Warenwirtschaftssystem. Ich unterstützte Verkaufsaktionen. Ich beschäftigte mich mit Werbung und Marketing. Und natürlich blieb die eigentliche Kundenberatung trotzdem bestehen.

Medien

Berghoff

Fernsehen, Medien und Home-Technik

Mehrere Jahre intensiv im Bereich TV und Unterhaltungselektronik, ebenfalls mit Verantwortung. Fernsehtechnik war für mich nie nur „großes Bild sieht schön aus". Es geht um Zuspieler, Netzwerke, Streaming, Audio, Anschlüsse, Wandmontage, Signalwege, Heimnetz und Bedienung. Ich habe TV-Wände geplant und aufgebaut, komplette Gaming-Systeme konzipiert und Kundenlösungen aus unterschiedlichen Geräten zusammengestellt.

Zwischendurch

Pädagogik

Überraschenderweise gehört das ebenfalls dazu

Eine Ausbildung im pädagogischen Bereich; das anschließende Anerkennungsjahr habe ich nicht abgeschlossen. Gearbeitet unter anderem im Kindergarten- und OGS-Bereich. Diese Erfahrung benutze ich heute häufiger, als man auf einer IT-Seite vermuten würde: Medienpädagogik, Gaming, Smartphones, Kindersicherung, Internet, Social Media, Jugendschutz. Als Vater von zwei Kindern kenne ich das Thema zusätzlich nicht nur aus Büchern.

Oktober 2025

Kalsner Connect

Warum ich mich selbstständig gemacht habe

Nicht, weil ich dachte: „Selbstständigkeit klingt bestimmt entspannter." Diese Illusion verliert man relativ schnell. Ich wollte aber nicht mehr dauerhaft davon abhängig sein, wie irgendeine große Kette gerade ihre Strukturen, Arbeitszeiten oder Prioritäten festlegt. Ich wollte mein Wissen nicht mehr nur innerhalb einer Abteilung einsetzen. Ich wollte das Gesamtbild bearbeiten können.

Technik für Menschen funktioniert nicht über Verbote

Gerade bei Kindern, Jugendlichen, Senioren oder Menschen, die technisch unsicher sind, bringt es wenig, einfach ein System hinzustellen und anschließend zu sagen: „Das ist doch eigentlich ganz einfach."

Nein. Ist es nicht.

Technik ist in vielen Bereichen sogar komplizierter geworden.

Mehr AccountsMehr PasswörterCloudsAppsAbosDatenschutzCookie-BannerZwei-FaktorUpdatesHerstellerkonten

Und jedes Unternehmen ist vollkommen überzeugt davon, dass ausgerechnet seine App intuitiv ist. Der Nutzer darf dann die archäologische Grabung durchführen.

Ich versuche deshalb Technik so zu erklären und einzurichten, dass der jeweilige Mensch damit arbeiten kann. Nicht der Entwickler. Nicht ich. Der Kunde.

Was zusammenkommt

Sechs Perspektiven auf dasselbe Problem

Perspective Lens

Ein Problem. Sechs Blickwinkel.

Ein Geschäftsführer schaut auf andere Dinge als ein Mitarbeiter. Wird eines davon komplett ignoriert, wird aus einem guten Projekt ziemlich schnell ein schlechtes.

Technik

Wo liegt die Ursache?

Was funktioniert, was nicht, und welche technische Lösung ist wirklich belastbar?

Perspektive wechseln

Mensch. Technik. Wirtschaftlichkeit.

Eine gute Idee reicht nicht

Ein Prozess muss von Mitarbeitern verstanden werden. Die Geschäftsführung muss wissen, was er bringt. Der Kunde muss einen Vorteil davon haben. Und am Ende muss das Unternehmen damit wirtschaftlich arbeiten können.

Übersetzen

Zwischen Mitarbeiter und Chef. Zwischen Kunde und Techniker. Zwischen Idee und Realität. Zwischen dem, was jemand gerne hätte, und dem, was tatsächlich sinnvoll umsetzbar ist.

Marketing gehörte dazu

Aktionen mitgeplant, Werbung gestaltet, Merchandising umgesetzt, Präsentationsflächen entwickelt, Mitarbeiter geschult. Eine Website kann technisch fantastisch sein — wenn sie niemand versteht, hat man einen teuren Bildschirmschoner gebaut.

Fremdeinschätzung

Was frühere Arbeitgeber bestätigt haben

Ich könnte hier natürlich selbst behaupten, wie zuverlässig ich bin. Menschen tun das auf Über-mich-Seiten erstaunlich gerne. Interessanter finde ich, was andere schriftlich festgehalten haben.

Beratungskompetenz

Ausgeprägte Beratungskompetenz und sehr umfangreiche Sortiments- und Produktkenntnisse.

Verantwortung

Verantwortungsbewusstsein und Erfolgsorientierung in leitender Funktion.

Eigeninitiative

Hohe Eigeninitiative und das Einbringen eigener Ideen.

Zuverlässigkeit

Zuverlässigkeit und Kostenbewusstsein über mehrere Stationen hinweg.

Wie ich arbeite

Verkaufen heißt für mich nicht Überreden

WORK MODE01 / 03
VERSTEHEN

Beratung & Vertrieb

Ich kann Vertrieb. Und ich sage das heute auch ganz bewusst.

Vertrieb hat leider teilweise einen ziemlich schlechten Ruf, weil Menschen darunter verstehen: Dem Kunden möglichst viel andrehen.

Das ist nicht mein Verständnis davon.

Guter Vertrieb beginnt für mich damit, den Kunden zu verstehen.

  • Was möchte er?
  • Was braucht er wirklich?
  • Was ist sein Budget?
  • Wie lange soll die Lösung funktionieren?
  • Was besitzt er bereits?
  • Was kann weiterverwendet werden?
  • Und an welcher Stelle wäre Sparen am Ende teurer?
Konkrete Verkaufsbeispiele

Ich hatte Kunden, die bereit waren, 1.000 Euro auszugeben, obwohl 500 Euro für ihre Anforderungen vollkommen gereicht haben. Dann habe ich ihnen gesagt: „Die 1.000 Euro müssen Sie nicht ausgeben."

Und ich hatte genauso Kunden, die mit 300 Euro kamen und Anforderungen hatten, für die man vernünftig eher 700 Euro investieren musste. Dann war meine Antwort eben: „Mit 300 Euro werden Sie damit nicht glücklich."

Beides ist Beratung.

Geld muss verdient werden. Aber Geld ist nicht alles.

Ich bin Unternehmer. Natürlich muss ein Projekt wirtschaftlich funktionieren. Mein Unternehmen muss Geld verdienen. Und das Unternehmen meines Kunden ebenfalls.

Ich habe aber nie verstanden, warum man daraus ableiten sollte, einem Kunden möglichst viel zu verkaufen.

Wenn 500 Euro reichen, brauche ich ihm keine Lösung für 1.000 Euro hinzustellen. Wenn er aber für sein Ziel 2.000 Euro investieren muss, werde ich auch nicht behaupten, dass wir mit 500 Euro irgendwie zaubern.

Ehrlichkeit funktioniert in beide Richtungen. Und genau das erwarte ich auch von meinen Kunden.

Nicht billig. Nicht teuer. Passend.

Und privat?

Ziemlich viel Medien.

Wer mich länger kennt, merkt relativ schnell: Technik endet bei mir nicht nach Feierabend.

Ich bin Gamer. Und zwar nicht in der Kategorie: „Ich habe irgendwann mal FIFA gespielt." Gaming begleitet mich seit Jahrzehnten und inzwischen sogar ziemlich sichtbar auf der Haut.

Ich mag Computerspiele, weil Spiele wesentlich mehr sein können als bloßer Zeitvertreib. Geschichten, Strategie, Kreativität, Technik, Gemeinschaft, Problemlösung.

Und manchmal natürlich auch einfach fünf Stunden lang vollkommen unnötigen Unsinn. Auch das darf sein.

Ich sammle und schaue seit den 90ern Filme und bin generell ein ziemlich medienaffiner Mensch. Film, Musik, Gaming, Technik, Audio, Bild. Mich interessiert, wie diese Dinge zusammenkommen.

Dazu kommen Hobbys wie Warhammer, Magic, Tabletop und andere Spiele. Und ich habe tatsächlich auch kein grundsätzliches Problem mit Monopoly. Niemand ist perfekt.

Ich bin kein Unternehmensberater, der nach Feierabend in einen Schrank gestellt wird und morgens wieder im Hemd herauskommt.

Chaot mit Herz

Ich werde hier auch nicht behaupten, der perfekt organisierte Mensch zu sein. Bin ich nicht.

Ich kann chaotisch sein. Ich denke oft über mehrere Baustellen gleichzeitig nach. Wenn ich ein interessantes Problem sehe, kann es passieren, dass ich mich ziemlich tief darin festbeiße.

Aber genauso gehört dazu: Wenn ich etwas übernehme, möchte ich am Ende ein Ergebnis sehen.

Chaotisch darf der Weg manchmal sein. Das Ergebnis nicht.

Deshalb anders

Eine Website ist für mich kein hübsches Prospekt

Mit professioneller Webentwicklung beschäftige ich mich nicht seit 20 Jahren. Das wäre schlicht Unsinn. Web, moderne Shopsysteme, KI und Automatisierung sind neuere Bestandteile meiner beruflichen Arbeit.

Aber sie bauen auf denselben Dingen auf, die ich seit über zwei Jahrzehnten mache: Systeme verstehen. Probleme lösen. Kunden verstehen. Verkaufen verstehen. Prozesse verstehen. Technik miteinander verbinden.

Mich interessiert deshalb nicht nur, wie die Website aussieht. Mich interessiert:

Wie wird sie gefunden?
Was sucht der Kunde?
Woher kommen die Daten?
Wie werden Inhalte gepflegt?
Was passiert mit einer Anfrage?
Wo landen Formulardaten?
Braucht der Kunde ein CRM?
Kann ein Ablauf automatisiert werden?
Kann KI sinnvoll unterstützen?
Wie messen wir Ergebnisse?
Was müssen Mitarbeiter danach tun?
Und wer pflegt das Ganze in sechs Monaten?

Dann entstehen eben nicht nur Websites. Dann entstehen Systeme.

Die Spanne

Von der Fritzbox bis zum Unternehmenssystem

01 · Privatkunde

Privatkunde

WLAN, Fernseher, Smartphone, Alexa und Sonos sollen endlich vernünftig zusammenspielen.

02 · Kleiner Betrieb

Kleiner Betrieb

Netzwerk, PCs, Datensicherung, Kameras und Benutzerkonten.

03 · Praxis

Praxis

Website, Auffindbarkeit, Terminstruktur und interne Arbeitsabläufe in Kombination.

04 · Händler

Händler

Shopify, Produktdaten, Marketing, Kundenprozesse und Automatisierung.

05 · Unternehmen

Unternehmen

Welche Software brauchen wir überhaupt — und wie verbinden wir den bestehenden Kram?

06 · Immer gleich

Immer gleich

Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Was blockiert uns? Welche Technik hilft wirklich?

Dann entstehen eben nicht nur Websites. Dann entstehen Systeme.

Und heute?

Daraus ist Kalsner Connect geworden.

IT und technische Unterstützung
Netzwerk und Infrastruktur
Smart Home und vernetzte Systeme
Websites und digitale Auftritte
E-Commerce und Shopify
Unternehmensprozesse und Systemintegration
Automatisierung
KI
Beratung, Strategie und Umsetzung

Nicht jede Aufgabe braucht alles davon. Aber manchmal liegt genau darin der Vorteil: Ich sehe nicht nur einen einzelnen Ausschnitt.

Haltung zu Technik

Ich mag Werkzeuge. Keine Religionen.

Social Media

Social Media gehört heute für viele Unternehmen dazu. Facebook, Instagram, TikTok und Co. können Reichweite schaffen, Kunden erreichen, Vertrauen aufbauen und Marken sichtbar machen. Das ist die eine Seite.

Die andere Seite: Ich mag Social Media nicht besonders. Ich poste selbst eher wenig und habe wenig Interesse daran, jeden Trend mitzumachen, nur weil gerade alle denselben Sound benutzen, denselben Einstieg sprechen und dasselbe Video in fünf Varianten nachbauen.

Ich verstehe, warum Unternehmen Social Media einsetzen. Ich weiß auch, wie die Systeme funktionieren. Aber ich halte nicht viel davon, stundenlang Zeit und Geld in Inhalte zu stecken, bei denen am Ende niemand mehr sagen kann, welchen geschäftlichen Zweck sie eigentlich erfüllen.

Reichweite ist kein Selbstzweck. Likes bezahlen keine Rechnung. Und 20.000 Views bedeuten nicht automatisch einen einzigen neuen Kunden.

Nicht jeder Trend ist eine Strategie

Social Media hat für Unternehmen seinen Platz. Aber: Nicht jedes Unternehmen muss jeden Kanal bespielen. Nicht jeder Betrieb braucht TikTok. Nicht jedes Unternehmen muss fünfmal pro Woche posten. Und nicht jede gute Idee wird besser, nur weil jemand daraus ein Reel macht.

Ich rate Unternehmen deshalb nicht dazu, Social Media zu ignorieren. Ich rate ihnen dazu, es bewusst zu benutzen.

  • Bleib du selbst.
  • Zeig, was du kannst.
  • Zeig echte Arbeit.
  • Erklär Dinge.
  • Zeig Menschen.
  • Mach Inhalte, die zu deinem Unternehmen passen.

Aber versuch nicht krampfhaft, die hundertste Kopie des Videos zu bauen, das gerade sowieso jeder produziert. Denn irgendwann wischt der Nutzer nur noch weiter.

Ich habe nichts gegen Social Media. Ich habe etwas gegen sinnlose Zeitverschwendung.

Es gibt großartige Inhalte. Lustige Videos. Klare Erklärungen. Menschen, die wirklich etwas zu erzählen haben. Unternehmen, die ihre Arbeit authentisch zeigen. Das schaue ich mir gerne an.

Was mir auf die Nerven geht, ist diese permanente Logik: mehr posten, mehr Reichweite, mehr Trends, mehr Plattformen, mehr Content — ohne einmal zu fragen: Was bringt uns das eigentlich?

Wenn ein Unternehmer jede Woche zehn Stunden Social Media produziert und dafür seine Kunden, Mitarbeiter oder sein eigentliches Geschäft vernachlässigt, läuft aus meiner Sicht etwas falsch.

Technik und Marketing sollten Arbeit erleichtern. Nicht einen zweiten Vollzeitjob erzeugen.

Reichweite ist nicht gleich Erfolg

Man kann einen Creator mit 20.000 Followern haben und trotzdem nichts verkaufen. Man kann ein Video mit hunderttausend Views haben und trotzdem keinen einzigen relevanten Kunden gewinnen.

Und man kann mit einem kleinen, ehrlichen Beitrag zehn genau richtige Menschen erreichen. Dann war dieser Beitrag möglicherweise deutlich wertvoller.

Deshalb schaue ich bei Marketing lieber auf: Was kam wirklich dabei heraus? Nicht nur auf: Wie viele Leute haben es gesehen?

Bei KI sehe ich das genauso

Mit KI habe ich eine ziemlich ähnliche Beziehung. Ich finde sie faszinierend. Ich nutze sie. Ich entwickle damit. Ich automatisiere damit.

Und gleichzeitig nervt mich ein großer Teil des aktuellen Hypes gewaltig.

Nicht jedes Problem braucht KI. Nicht jeder Prozess braucht einen Agenten. Nicht jede Website braucht einen Chatbot. Und nicht jeder Text wird besser, nur weil ihn ein Sprachmodell geschrieben hat.

KI ist ein Werkzeug. Ein sehr mächtiges Werkzeug.

Erst das Problem. Dann das Werkzeug. Nicht andersherum.

Ich liebe und hasse neue Technik gleichzeitig

Das klingt widersprüchlich. Ist es aber eigentlich nicht.

Ich mag

  • Technik, wenn sie Menschen hilft.
  • KI, wenn sie Arbeit sinnvoll vereinfacht.
  • Social Media, wenn Menschen dort etwas Echtes zeigen oder Wissen teilen.
  • Automatisierung, wenn sie langweilige Arbeit abnimmt.

Was ich nicht mag

  • Wenn ein Werkzeug plötzlich zum Selbstzweck wird.
  • Wenn Unternehmen anfangen, für eine Plattform zu arbeiten statt für ihre Kunden.
  • Wenn Menschen stundenlang Inhalte produzieren, weil ein Algorithmus angeblich genau das verlangt.
  • Oder wenn KI überall eingebaut wird, nur damit irgendwo „AI-powered" draufsteht.

Nicht alles, was technisch möglich ist, ist automatisch sinnvoll.

Was ich Unternehmen rate

Meine Empfehlung an Unternehmen ist deshalb ziemlich einfach

  • Nutzt die Kanäle, die euch wirklich helfen.
  • Seid sichtbar. Aber bleibt authentisch.
  • Macht nicht jede Mode mit.
  • Messt Ergebnisse.
  • Und wenn etwas dauerhaft mehr Zeit frisst als Nutzen bringt, stellt die Frage, ob ihr es überhaupt noch braucht.

Ein Kfz-Betrieb muss am Ende Autos reparieren. Eine Praxis muss Patienten betreuen. Ein Händler muss verkaufen. Ein Handwerker muss seine Arbeit machen.

Social Media kann dabei helfen. Es ist aber nicht das eigentliche Geschäft.

Technik nutzen. Nicht ihr hinterherlaufen.

Häufige Frage

Und dann wäre da noch Bruno.

Wer Kalsner Connect kennt, kennt meistens auch Bruno.

Und nein: Bruno bin nicht ich. Das werde ich erstaunlich oft gefragt.

Bruno ist mein Maskottchen, mein Assistent und ein Stück weit meine rechte Hand innerhalb der Marke. Er hilft dabei, technische Themen verständlicher zu machen, komplizierte Inhalte etwas aufzulockern und Kalsner Connect einen eigenen Charakter zu geben.

Gerade IT kann schnell trocken, technisch und unnötig kompliziert wirken. Bruno ist deshalb mein kleiner Technik-Übersetzer. Er erklärt. Er begleitet. Er taucht auf, wenn technische Themen etwas weniger sperrig werden sollen.

Aber er ist keine Comic-Version von mir.

Bruno — Maskottchen von Kalsner Connect
Mensch

Marco

Mensch, Berater, Techniker.

Markenfigur

Bruno

Assistent, Maskottchen, Technik-Übersetzer.

Ich bin Marco. Bruno ist Bruno. Und genau so soll es auch bleiben.

Bruno steht für einen Teil meiner Arbeitsweise: Technik verständlich machen, Probleme nicht größer reden als sie sind und Menschen dabei helfen, mit dem ganzen digitalen Kram besser klarzukommen.

Rabbit Holes

Gedanken, bei denen ich mich festgebissen habe

Nicht alles hier ist Dienstleistung. Manche Dinge sind einfach Gedanken, die mir wichtig sind.

Ich diskutiere gerne über Technik, KI, Gesellschaft und darüber, was wir Menschen eigentlich mit dem ganzen Kram anstellen.

Manche Texte sind ernst. Manche halb ernst. Manche komplett aus einem Gespräch mit einer KI entstanden.

THOUGHT LAB · LIVE REGISTER03 Dossiers · eins davon darf eskalieren.
WEITERE SIGNALE
In ArbeitMenschheit vs. Maschine — Staffel 2

Was wäre eigentlich, wenn KI irgendwann wirklich mächtiger wird als wir? Liegt das Problem dann bei der Maschine oder doch wieder bei uns Menschen? Ein Gespräch über Kontrolle, Bequemlichkeit, Verantwortung und die ziemlich menschliche Angewohnheit, jedes gute Werkzeug irgendwann komplett zu übertreiben.

Text folgt
In ArbeitWas würde eine KI den Menschen sagen?

Kein Weltuntergang. Keine Roboterarmee. Einfach die Frage: Wenn eine Maschine uns einen Rat geben dürfte, welchen würden wir vermutlich trotzdem ignorieren?

Text folgt
CrosslinkKI nimmt mir nicht den Job

KI kann recherchieren, strukturieren und automatisieren. Sie steht aber nicht beim Kunden, hört nicht zwischen den Zeilen und übernimmt keine Verantwortung. Genau deshalb benutze ich KI nicht, um weniger Mensch zu sein, sondern um mehr Zeit für die Dinge zu haben, bei denen Menschen gebraucht werden.

Zum Klartext
CrosslinkTechnik ist Werkzeug. Kein Gott.

Neue Technik ist faszinierend. Bis Menschen anfangen, ihr hinterherzulaufen, statt sie zu benutzen. Das gilt für KI genauso wie für Social Media, Apps, Clouds und den nächsten heißen Scheiß, der angeblich jedes Unternehmen retten wird.

Zum Klartext

Zwei dieser Texte liegen noch in alten Notizen und werden gerade wieder zusammengesucht. Sobald sie stehen, sind sie hier verlinkt.

EXPERIENCE RADARÜber 20 Jahre Erfahrung. Aber niemals fertig.

Und trotzdem

Ich arbeite inzwischen seit über zwei Jahrzehnten mit Technik, Kunden, Verkauf und Unternehmen. Das bedeutet trotzdem nicht, dass ich alles weiß. Das wäre in der heutigen Technikwelt ohnehin eine ziemlich mutige Behauptung. Dafür verändert sich zu viel.

Meine Aufgabe ist deshalb auch, weiterzulernen. Neue Systeme ausprobieren. Bestehende Dinge hinterfragen. KI verstehen. Neue Tools testen. Und genauso erkennen, wenn ein neuer Hype dem Kunden überhaupt keinen Vorteil bringt.

Erfahrung bedeutet für mich nicht, alles schon zu kennen. Erfahrung bedeutet: schneller zu erkennen, welche Fragen man stellen muss.

KEIN ENDSTATUS · NUR NÄCHSTE FRAGE

Worum es geht

Menschen sind wichtiger als Technik

Vielleicht ist das nach all den Jahren sogar die wichtigste Erkenntnis.

Technik ist Werkzeug. Software ist Werkzeug. KI ist Werkzeug. Eine Website ist Werkzeug. Ein Netzwerk ist Werkzeug.

Entscheidend ist, ob der Mensch damit am Ende besser arbeiten oder leben kann.

Wenn eine Seniorin wieder mit ihrer Familie kommunizieren kann, ist das ein gutes Ergebnis. Wenn ein Mitarbeiter nicht mehr jeden Tag denselben unnötigen Prozess fünfmal ausführen muss, ist das ein gutes Ergebnis. Wenn ein Unternehmen neue Kunden gewinnt, weil Technik endlich richtig eingesetzt wird, ist das ein gutes Ergebnis.

PRIORITÄTMENSCH

Ich möchte Technik so einsetzen, dass Menschen weniger Probleme damit haben und Unternehmen besser arbeiten können.

Nicht komplizierter. Nicht moderner um jeden Preis. Nicht teurer als nötig. Einfach sinnvoll.

Wo wir anfangen

Ein Problem muss nicht in eine Schublade passen.

Vielleicht brauchst du eine Website. Vielleicht ein Netzwerk. Vielleicht einen Shop. Vielleicht eine Kameraanlage.

Vielleicht funktioniert deine vorhandene Technik einfach nicht vernünftig zusammen. Oder du weißt selbst noch gar nicht genau, welches System dein Problem lösen könnte.

Dann fangen wir genau dort an. Nicht beim Produkt. Nicht beim neuesten Trend. Sondern beim Problem.

Du musst nicht wissen, welche Technik du brauchst. Du musst mir nur erklären können, was gerade nicht funktioniert.

Kalsner Connect · IT. Smart. Digital.

Von der Fritzbox bis zum Unternehmenssystem.

Problem schildern