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KI-Wissen wird mindestens monatlich redaktionell geprüft. Redaktion: Marco Kalsner. Modelle, Funktionen, Preise und Produktnamen können sich trotzdem kurzfristig ändern.

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Europa

EU AI Act: Risiko statt Buzzword

Die Regeln richten sich nach Rolle und Risiko eines Systems – nicht danach, ob im Marketing KI steht.

14 Min. LesezeitMarco KalsnerGeprüft: 31.07.2026Konfidenz: hoch
Autor: Marco Kalsner Geändert: 31.07.2026 Geprüft: 31.07.2026v1

KI-Inhalte verändern sich schnell. Nächster planmäßiger Audit: 30.08.2026.

These

Der EU AI Act ordnet Pflichten risikobasiert. Verbotene Praktiken, Hochrisiko-Systeme, Transparenz und General-Purpose AI folgen unterschiedlichen Regeln und Fristen.

Realität

Nicht jedes KI-Tool ist Hochrisiko. Trotzdem bleiben Datenschutz, Urheberrecht, Arbeitsrecht, Produkthaftung und branchenspezifische Regeln parallel relevant.

Rolle vor Produktname

Anbieter, Betreiber, Importeur und Händler haben unterschiedliche Pflichten. Wer ein Modell in einen eigenen Prozess integriert, muss den konkreten Verwendungszweck betrachten.

Risiko vor Größe

Entscheidend ist, welche Wirkung das System entfaltet: etwa in Beschäftigung, Bildung, kritischer Infrastruktur oder Zugang zu Leistungen. Ein kleines Modell kann hochriskant eingesetzt werden.

Dokumentation ist Architektur

Inventar, Zweck, Datenflüsse, Verantwortliche, Freigaben, Vorfälle und Versionen müssen nachvollziehbar sein. Nachträgliche Papierarbeit ersetzt keine kontrollierbare Systemgestaltung.

Behauptung & Befund

„Die EU verbietet KI."Falsch

Der Rechtsrahmen verbietet bestimmte Praktiken und reguliert andere Nutzungen nach Risiko.

„Wer nur ChatGPT nutzt, hat keine Pflichten."Zu pauschal

Pflichten hängen vom Einsatz, den Daten, der Rolle und anderen Rechtsgebieten ab.

Quellen

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Erstellt vonMarco Kalsner· Redaktion & TechnikStand: 26.10.2026 · Inhalte werden regelmäßig überprüft.

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